In Ost und West: Tiere auf dem Speisezettel
Ein Teil der Menschen hält Schweine in Fabriken oder Hühner zu Tausenden in künstlich beleuchteten Hallen und schlachtet sie dann in nicht gerade würdevoller Weise, nachdem sie schon zu Lebzeiten nicht nur punkto Lebensraum, sondern auch futtermässig nicht eben glücklich zu nennen waren.
Ein anderer Teil der Menschen hat noch Tiere, die sich ebenfalls mehr oder weniger artgerecht halten lassen, bis sie auf dem Teller landen. Die Empörung ist in der Regel gross, wenn die Leute, die sich an Schweinefabriken und Hühnerbatterien gewöhnt sind, dass die andern Schildkröten und sogar Hunde essen. Der Niedlichkeitsfaktor oder der Gedanke, den treuen Begleiter zu essen, lässt die Abscheu entstehen, der denen entgegengebracht wird, die Fleisch von Tieren essen, die uns lieber sind als die, die wir selbst essen.